Derzeit ist der Vorsprung der Austria auf die Abstiegsränge in der zweiten Bundesliga groß genug, dennoch sind die Grün-Weißen heute (18) in Voitsberg voll gefordert. Einfach wird es nicht, der Aufsteiger kam zuletzt immer besser in Fahrt.
Abstiegskampf! Torhüter Domenik Schierl war der Erste, der bei der Austria das gefürchtete Wort in den Mund nahm. Das würde für den Kultkeeper nämlich eintreffen, wenn die Austria die letzten zwei Spiele vor der Winterpause nicht gewinnt. Nun ganz so prekär ist die Situation in Lustenau aber nicht. Noch beträgt der Abstand auf den Tabellenkeller neun Punkte, droht von hinten keine unmittelbare Gefahr.
Allerdings: sollte die Austria heute in Voitsberg und eine Woche später in Lafnitz tatsächlich verlieren, würde man zwei Gegner aus den hinteren Reihen stark machen. Dann wäre es wohl nichts mit einem gemütlichen Winterschlaf in Lustenau. Aufsteiger Voitsberg ist nach anfänglichen Schwierigkeiten jedenfalls in der Liga angekommen, siegte zuletzt beim FAC mit 4:0.
Gefährliche Steirer
Und die Steirer sind heiß auf den zweiten Heimsieg in dieser Saison. Lustenau fehlt hingegen bereits seit fünf Runden ein Erfolgserlebnis, erzielte in diesem Zeitraum lediglich vier Treffer. „Es wird nicht einfach, gegen Voitsberg Tore zu schießen. Sie agieren gut gegen den Ball“, hofft Trainer Martin Brenner aber dennoch auf einen Erfolg. Mit Abdallah Ballaal gesellte sich ein weiterer Spieler zur langen Verletztenliste hinzu.
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