Starkregen mit bis zu 55 Litern pro Quadratmeter ließ Bäche über die Ufer treten und schwemmte Erdmaterial von Äckern in Hanglagen. Mehrere Landesstraßen wurden vermurt. Bei der Ortseinfahrt von Gnas kam eine Lenkerin in den Schlammmassen ins Schleudern und prallte gegen eine Hausmauer - sie blieb unverletzt.
Die Wasser- und Schlammfluten ergossen sich bis über den Hauptplatz von Gnas. Neun Feuerwehren des Bezirks Südoststeiermark mit rund 70 Einsatzkräften waren ab 4 Uhr vor allem damit beschäftigt, die Straßen und Plätze zu reinigen. Auch waren einige Bäume entwurzelt worden, die Straßen blockierten und von den Helfern entfernt werden mussten.
"Die Schäden waren doch massiv"
Im Freibad von Gnas wurde auf einer Länge von rund 20 Metern eine Stützmauer weggerissen. Betroffen waren auch die Hauptschule, der Kindergarten und ein Einkaufszentrum. "Es war nicht ganz so arg wie 2011, aber die Schäden waren doch massiv", erklärte Thomas Meier, Sprecher des Landesfeuerwehrverbandes.
Auch in den Orten Raning, Maierdorf und Poppendorf gab es Schäden. Die Aufräumarbeiten wurden in den Vormittagsstunden mit frischen Kräften fortgesetzt, hieß es vom Landesfeuerwehrverband.
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