Mit dem 31. Oktober endete für den Tiroler Tourismus die heurige Sommersaison. Die Bilanz zeigt einen leichten Rückgang, der vor allem von den Zielmärkten innerhalb Europas herrührt.
In der abgelaufenen Sommersaison kamen 6,4 Millionen Gäste in Tirol an. Das ist ein Plus von 1,4%, kann aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Aufenthaltsdauer und damit die Zahl der Nächtigungen leicht zurückgegangen sind: Um 0,3% auf 22,7 Mio. Laut MCI Tourismus lukrierte der Sommertourismus in Tirol heuer 2,4 Mrd. Euro, was unter Berücksichtigung der Inflation einen Rückgang von 0,1% bedeutet.
Fernmärkte auf niedrigem Niveau stärker
Große Unterschiede zeigten sich zwischen den Fern- und Nahmärkten. Während die Nächtigungen von Deutschen (-0,4%), Österreichern (-1,9%), Niederländern (-18%) und Schweizern (-2,9%) zurückgingen, lieferten die USA (+11%) und China (+119%) ein starkes Plus. Dennoch entfielen 81% der Nächtigungen in Tirol auf die Nahmärkte, allen voran 13,2 Mio. aus Deutschland. Zum Vergleich: US-Amerikaner buchten 230.000 Nächtigungen.
Wegen ihrer Bedeutung stehen die Nahmärkte weiter im Fokus der Tirol Werbung, wie Geschäftsführerin Karin Seiler erklärt. Vor allem die Randzeiten wolle man stärken.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.