Erst siebenmal gewannen Österreicher einen Grammy, den wichtigsten Musikpreis der Welt. Dem Steirer Markus Illko gelang heuer dieses, im wahrsten Sinne des Wortes, Kunststück. Die „Krone“ besuchte ihn in seiner kalifornischen Wahlheimat, wo er uns zeigte, wo er lebt, wen er liebt und wovon er träumt.
Er studierte Gitarre an der Kunstuniversität Graz und zog eines Tages von seiner steirischen Heimat aus, um in der Musikwelt Fuß zu fassen. Mittlerweile gelang dem gebürtigen Kapfenberger Markus Illko das Kunststück. Grammy-Sieg heuer (gemeinsam mit The String Revolution spielte er den Welthit von Johnny Cash „Folsom Prison Blues“ ein) inklusive. Nur siebenmal gelang es Österreichern in den 67 Auflagen der Verleihung sich eine der Trophäen zu krallen.
Was der Grammy verändert hat
ADABEI besuchte Illko in seiner Wahlheimat, in Los Angeles, Kalifornien, wo er gemeinsam mit Ehefrau Ruth, das Paar erwartet im Februar ihr erstes Kind, lebt. „Es ist schön hier, ich habe es nur fünf Minuten bis zu Strand“, erzählt uns der bescheiden gebliebene Top-Musiker. Was sich seit dem Erfolg bei ihm geändert hat? „Viele Leute sind darauf aufmerksam gemacht worden, was wir tun“, sagt er, „Wir arbeiten mit komplett anderen Leuten zusammen, gehen auch wieder mit John Carter Cash ins Studio.“
Hat er eigentlich einen „Masterplan“ für Karriere und Leben? „Ja, natürlich habe ich Pläne. Aber ich erzähle nicht gerne darüber.“ Warum? „Ganz einfach, das hängt, glaube ich, mit einer Eigenschaft zusammen, die wir von den Amerikanern lernen können. Die sagen, ,Dream it, but do it‘. Und das ist der Grund, warum ich nicht so gerne über Dinge spreche, die ich vorhabe.“
„Bleibe immer Österreicher!“
Fakt ist, der Mann ist seit einem Jahrzehnt in den USA und lebt seinen Traum. Das nächste Mal öffentlich wird er am 13. Juni 2025 samt Orchester im Konzerthaus seiner Heimatgemeinde Kapfenberg auftreten. In diesem Zusammenhang versichert uns Markus Illko übrigens: „Ich bleibe immer hundertprozentig Österreicher!“
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