Jungbulle Phillip Verhounig trifft in der Youth League derzeit nach Belieben und führt auch die dortige Torschützenliste an. Dem Kärntner wären drei Punkte statt dem Remis gegen Feyenoord Rotterdam aber lieber gewesen. Trainer Daniel Beichler lobt seinen Schützling.
Die Stimmung bei den Jungbullen war nach dem 2:2 gegen Feyenoord Rotterdam in der Youth League bescheiden. Trotz einer 2:0-Führung kam Salzburg nur zum Remis. „Es hat sich nicht gut angefühlt, weil wir die bessere Mannschaft waren“, seufzte Stürmer Phillip Verhounig.
Persönlich konnte der Kärntner aber wieder ein Erfolgserlebnis feiern. In der Halbzeit eingewechselt traf er 50 Sekunden nach Wiederanpfiff und setzte ein paar Minuten später noch einen drauf. Für den 18-Jährigen war es schon der dritte Doppelpack in der heurigen Youth-League-Saison. „Die zwei Tore sind schön und gut, aber wichtiger wäre es zu gewinnen“, hätte er die Treffer lieber für drei Zähler eingetauscht.
Mit sechs Goals aus vier Partien führt er die Schützenliste mit Romu Jansonas (Vilnius) an. Dabei stand Verhounig nur 251 von 360 Minuten am Platz, im Schnitt trifft er in der Youth League alle 42 Minuten. „Ich glaube, dass es sich immer auszahlt, wenn man hart arbeitet und dranbleibt. Ich habe gewusst, dass heuer ein gutes Jahr wird“, strahlt der Jungbullen-Bomber, der von seinem Trainer viel Lob bekommt. „Er ist ein super wichtiger und mannschaftsdienlicher Spieler. Er hat bewiesen, dass er eine gute Nase hat“, sagt Daniel Beichler. Sonntag geht es in Liga zwei gegen Rapid II.
2. Liga, Freitag: Amstetten – Lafnitz, Horn – FAC, Schwarz-Weiß Bregenz – St. Pölten, Stripfing – Kapfenberg (alle 18), Vienna – Austria Lustenau (20.30).
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