Wie ich im Wald bade, was ich mitbringe und welche Natur-Deko jetzt mein Büro ziert. „Die kleine Botin“ aka Daniela Gaigg schreibt als Kolumnistin über Themen rund um das Leben mit der Familie. Das sind Nachhaltigkeit im Alltag, Selbstfürsorge und Gedankenanstöße für Eltern.
Die Spaziergänge im herbstlichen Wald zwischen den bunten Blättern und Pilzen, den tiefliegenden Spinnweben und knackenden Ästen sind herrlich entschleunigend und tun nicht nur dem Körper gut. Seelisch finden wir besser in die Balance, wenn wir zwischendurch immer mal wieder „Waldbaden“ gehen und auch die Stille der Natur genießen.
Das sogenannte „Waldbaden“ (Shinrin-Yoku) hat nachweislich entspannende Effekte und kann Stress reduzieren. Die Geräusche des Waldes, das Rascheln der Blätter und das sanfte Rauschen des Windes beruhigen den Geist. Ich habe den Eindruck, dass die intensiv gefärbten Blätter tatsächlich ein bisschen stimmungsaufhellend wirken. Ich bin ein bisschen anfällig für einen mentalen Einbruch im Herbst und versuche so bewusst gegenzusteuern.
Von jedem Spaziergang bringen wir auch etwas mit – dieses Mal waren es „Bucheckerl“. Nach einiger Überlegung, was wir mit den Schalen machen, haben wir uns für einen Mini-Herbstkranz entschieden. Geschick, Vorsicht und eine gute Heißklebepistole sind alles, was man dazu braucht. Ich habe die Stiele der Bucheckerl so weit wie möglich gekürzt, so dass nichts übersteht und sie dann mit Hilfe des Heißklebers „ineinander“ festgesteckt. Darauf achten, dass erst eine Biegung entsteht und dann ein Kranz. Jetzt ziert er die Bürotür und mit einer dünnen Lichterkette sieht er auch sehr schön aus bis zu den Feiertagen.
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