Aufsteiger Voitsberg rockt mit einem millionenschweren Mäzen, der dafür sogar Meister Sturm verließ, die zweite Liga. Das Stadion wurde saniert, Topstar Jakob Jantscher geholt und die Profis werden auch mit einem innovativen Gagen-Modell in die Steiermark gelockt. Ein Klub ist in Aufbruchsstimmung.
Einen so herzlichen Empfang ist der LASK nicht immer gewohnt: Cupgegner und Namensvetter ASK Voitsberg spendiert heute nicht nur Gratistickets für Besucher unter 15, sondern auch je ein Freigetränk für alle. Auch für die LASK-Fans! „Wir wollen dieses Spitzenspiel mit allen ASK-Fans feiern und das gilt natürlich auch für unsere Gäste, mit denen wir in unserer Liebe für den Sport vereint sind“, sagt Voitsbergs Trainer und Sportdirektor David Preiss.
Weltfirma als Basis
Chefarchitekt des Voitsberger Fußballwunders, das bald in der Bundesliga weitergehen soll, ist Obmann Michael Münzer, der als Macher und PR-Genie gilt. Aus altem Frittenfett baute er eine Weltfirma für Biodiesel auf, setzte 2023 eine halbe Milliarde Euro um. Parallel zum Aufstieg in die 2. Liga wurde das Stadion umgebaut, mit Jakob Jantscher eine Legende verpflichtet. Preiss scoutete fast alle Profis selbst und installierte mit Münzer ein außergewöhnliches Gagen-Modell: Jeder Spieler bastelt sich seine Karriere selbst, weil er eine Transferbeteiligung im Vertrag hat. Wer teuer verkauft wird, casht also überdurchschnittlich ab.
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