33 Frauen und Männer aus Oberösterreich sind am Donnerstag als Abgeordnete ins Hohe Haus in Wien eingezogen. Wer von ihnen eine Chance auf einen Top-Job hat, lesen Sie hier.
Für viele fühlte es sich so an wie am ersten Schultag: Bevor die konstituierende Sitzung des Nationalrats am Donnerstag um 12.30 Uhr startete, durften die Abgeordneten im Hohen Haus am Wiener Ring Probesitzen – so auch ÖVP-Politiker Wolfgang Hattmannsdorfer, der statt in Linz jetzt in Wien politisch werkt. Wie er haben auch drei Frauen und ein weiterer Mann Chancen auf Top-Jobs in ihren Parteien, aber auch an der Spitze des Staates.
Ministerin Claudia Plakolm?
Im Falle einer Regierungsbeteiligung der ÖVP ist es schon ausgemacht, dass Staatssekretärin Claudia Plakolm Ministerin wird. Gleiches gilt dem Vernehmen nach auch für die gebürtige Ampflwangerin Susanne Raab, die schon bisher Teil der Bundesregierung war.
Eva-Maria Holzleitner hat Chancen, Ministerin zu werden
Viele Augen sind auch auf eine junge Sozialdemokratin aus Oberösterreich gerichtet: Eva-Maria Holzleitner ist nah dran am Parteivorsitzenden Andreas Babler, der im Falle einer schwarz-roten Zusammenarbeit (mit einer dritten Partei) wohl Vizekanzler wird. Aus der SPÖ ist zu hören, dass Holzleitner auch allerbeste Chancen hat, Ministerin zu werden. Erfahrung hat sie genug.
Und noch ein weiterer SPÖ-Politiker scheint gut im Rennen: Der Linzer Roland Baumann gilt als starker Vertreter der Roten. Sein Mandat als Abgeordneter in Wien könnte ihn für ein höheres Amt vorbereiten. Er gilt als starker Vertreter der Arbeiterschaft und steht für die traditionellen Werte der Sozialdemokratie. In Oberösterreich wird ihm bereits jetzt eine große Karriere vorhergesagt – die allerdings in Wien startet.
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