Unabhängig vom Ergebnis gegen Ferrer darf Melzer mit der Rückkehr in die Top 40 der Weltrangliste spekulieren. Da der 31-Jährige im Vorjahr in Miami in der dritten Runde gescheitert war, sind ihm durch den Viertelfinaleinzug schon 135 Punkte im ATP-Ranking sicher. Gegen Ferrer, der den Japaner Kei Nishikori mit 6:4, 6:2 ausschaltete, konnte Melzer von bisher acht Aufeinandertreffen nur zwei für sich entscheiden. Der letzte Erfolg des Niederösterreichers gelang 2010 in Paris aber auf Hartplatz.
Schlechter Beginn
Die um 11 Uhr am Vormittag angesetzte Partie gegen Ramos startete für Melzer denkbar schlecht. Der in der Weltrangliste 19 Plätze hinter Melzer (42) liegende Iberer nahm dem Niederösterreicher gleich zweimal den Aufschlag ab. Nach nur 29 Minuten ging der erste Satz im Duell zweier Linkshänder mit 6:2 zugunsten von Ramos aus.
Melzer musste den Fehlstart schnell ad acta legen, was auch einigermaßen gelang. Im zweiten Durchgang holten zunächst beide Akteure ihre Games, ehe Melzer eine brenzlige Situation zu überstehen hatte. Eine Breakchance von Ramos beim Stand von 3:3 vereitelte der Deutsch Wagramer aber, holte sich postwendend das Break zum 5:3 und servierte zum Satzgleichstand aus.
Nach 1:47 Stunden Matchball verwandelt
In der Entscheidung nahm Melzer den Schwung mit, holte sich die Breaks zum 1:0 und 6:3 und ging nach 1:47 Stunden als Sieger vom Court. Zuletzt im Viertelfinale eines Masters-1.000-Turniers war Melzer im April 2011 in Monte Carlo gestanden.
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