Die Parteispitze ließ sich bei der Bekanntgabe der ersten Hochrechnung in der Salzburger Zazibar aber nicht in die Karten schauen. Bei dem starken Minus kam natürlich kein Jubel auf. Aber auch der große Frust war ihnen nicht anzusehen. „Die Krisenjahre haben alle Regierungen gespürt“, sagt Salzburgs Parteichefin Martina Berthold und fügt hinzu: „Ich bin mit dem Ergebnis nicht unzufrieden.“ Schließlich haben die Umfragen zuvor ein noch düsteres Bild gezeichnet. Sie ist fest davon überzeugt, dass die Grünen auch weiter die Oppositionsrolle beherrschen. In Salzburg ist die Öko-Partei ja im vergangenen Jahr aus der Regierung geflogen.
Bitter wurde der Abend für den Listenersten Leonhard Hartinger, der mit vielen Ambitionen in seinen ersten Wahlkampf gestartet ist. Der Quereinsteiger schaffte das Direktmandat nicht.
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