Bei einer Schwerpunktkontrolle an der A12 bei Radfeld (Tiroler Bezirk Kufstein) nahm die Tiroler Verkehrspolizei in der Nacht auf Freitag rund 50 Kleintransporter genau unter die Lupe. Während die Beamten mehrere Verstöße feststellten, fiel ein Klein-Lkw besonders negativ auf.
Die zehn Beamten der Landesverkehrsabteilung Tirol kontrollierten in der Nacht auf Freitag an der Kontrollstelle Radfeld insgesamt rund 50 Kleinlaster auf technische Mängel. In sechs Fällen wurden solche Mängel entdeckt, bei sieben Fahrzeugen stellten die Beamten eine Überladung fest. Sie mussten ab- bzw. umgeladen werden.
12.050 statt erlaubten 6200 Kilo
Besonders hervor stach dabei ein Kleintransporter aus der Schweiz, der eigentlich ein höchst zulässiges Gesamtgewicht von 3500 Kilo besitzt. Stattdessen war das Fahrzeug um 70 Prozent überladen, wog also 5950 Kilo. Damit nicht genug: Der mitgeführte Anhänger wäre für 2700 Kilo zugelassen gewesen, war stattdessen aber 6100 Kilo schwer – eine Überladung von 125 Prozent.
Weiterfahrt untersagt, Anzeigen folgen
Auch die Anhängelast hat der Lenker des Transporters damit massiv überschritten. Ihm wurde die Weiterfahrt untersagt. Er sowie die anderen Fahrer, bei denen Mängel festgestellt wurden, werden bei der Bezirkshauptmannschaft angezeigt.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.