Auf das Konto von „Österreich hilft Österreich“ wurde für Wiederaufbau nach dem Hochwasser eine Rekordsumme aus Salzburg überwiesen. Die „Krone“ hat die Spur der geheimnisvollen Großspende zurückverfolgt.
Das sehen die Organisatoren der Initiative von „Österreich hilft Österreich“ auch nicht jeden Tag: Eine private Einzelspende in der Höhe von fünf Millionen Euro für die Opfer der jüngsten Flutkatastrophe. Das Hochwasser hatte – wie ausführlich berichtet – Mitte September vor allem in Teilen der ländlichen Regionen Niederösterreichs, Oberösterreichs und der Steiermark enorme Verwüstungen hinterlassen. In Tausenden Haushalten stehen viele Familien vor den Trümmern ihrer Existenzen.
Diskretion ist Tradition des Red Bull-Gründers
Mit seiner Spende will ein Salzburger Unternehmer einen Beitrag für den Wiederaufbau leisten. Er vergewisserte sich bei den Organisatoren der Hilfsaktion, dass wirklich jeder Euro und Cent der Millionenspende ohne bürokratischen Aufwand direkt zu den Opfern in der Katastrophenregion kommt. Wie die „Krone“ jetzt in Erfahrung bringen konnte, handelt es sich bei dem Spender um den Salzburger Unternehmer Mark Mateschitz.
Offiziell will man aber im Hintergrund bleiben. Mark Mateschitz steht damit ganz in der Tradition seines Vaters. Auch Red Bull-Gründer Dietrich Mateschitz war bekannt dafür, dass er immer wieder Menschen, die in schwierige Lebensumstände geraten waren, diskret geholfen hatte.
Von Babler-SPÖ scharf attackiert
Der von der SPÖ unter Parteichef Andreas Babler oft scharf attackierte Mark Mateschitz zieht ein Leben fernab des Rampenlichts vor. In Ausnahmefällen ist der 32-jährige Salzburger vor allem bei sportlichen Ereignissen zu sehen.
Zuletzt war von Mark Mateschitz vor allem im Zusammenhang mit seinen neuen geschäftlichen Aktivitäten die Rede. So erwarb er in diesem Sommer gemeinsam mit KTM-Chef Stefan Pierer den oberösterreichischen Feuerwehrausrüster Rosenbauer.
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