Mann zwei Jahre tot

Sozialfonds holt sich drei Cent Pflegegeld zurück

Österreich
07.03.2013 19:37
Stefanie Bauer, 83 Jahre alt, fit, quirlig – und trotzdem ist ihrer "Aufmerksamkeit offensichtlich etwas entgangen", steht in einem Schreiben des Fonds Soziales Wien. Die Pensionistin hat einen offenen Betrag auszugleichen: exakt drei Cent! Für die Pflege ihres vor zwei Jahren verstorbenen Ehemannes.

Die Witwe aus Hietzing verstand die Welt nicht mehr, als ihr am 28. Februar ein Erlagschein vom Fonds Soziales Wien ins Haus flatterte - genau am zweiten Todestag ihres verstorbenen Gatten. Mit "Mahnung" war das Schreiben tituliert.

Die Pensionistin kann sich nicht erklären, wie sie die "echte Rechnung" übersehen konnte. Es geht um drei Cent Pflegegeld, die der Sozial-Einrichtung seit dem Tod ihres Ehemannes in der Kassa fehlt. Geld, das die 83-Jährige jetzt umgehend einzahlte. "Mahnstufe zwei" – so etwas lässt die Pensionistin nicht auf sich sitzen.

Rechnungen unter zwei Euro werden nicht verschickt
Für sie ist die Sache erledigt, bei der Sozialeinrichtung begab man sich auf "Fehlersuche". Rechnungen unter zwei Euro dürften gar nicht verschickt werden. Die von Bauer aber "fiel durch die Sicherheitsschleife", heißt es.

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