Ein Wahnsinn. Ein Fiasko. Erschreckende Bilder, die keiner sehen will. Szenen, die keiner erleben möchte. Niederschmetternd. Wien erlebt den nächsten Derby-Skandal, der zweite in Serie als neuer Tiefpunkt …
Fans beider Vereine stürmten das Feld. Pyrotechnische und andere Gegenstände flogen durch die Luft, Schlägereien, ein blutüberströmter Verletzter musste neben den TV-Interviews vom Platz getragen werden. Bestürzte Reaktionen, Fassungslosigkeit bei den Spielern.
Eltern flohen verängstigt mit ihren Kindern, rund um die U-Bahn herrschte in Hütteldorf blankes Entsetzen. Rapids 2:1 rückt in den Hintergrund, das Sportliche komplett in den Schatten. Zu sehr regt das traurige Nachspiel auf. Obwohl noch mehr Polizisten und Securitys im Einsatz sind, endeten zu viele Derbys in den letzten Jahren in Skandalen. So darf es im österreichischen Fußball nicht weitergehen.
Punkteabzüge, Platzsperren oder hohe finanzielle Strafen – spätestens jetzt wird die Bundesliga hart durchgreifen. Aber vorrangig wird sein, die Verantwortlichen dieser Ausschreitungen für immer aus den Stadien zu verbannen. Selbst in England, wo in den 80er Jahren wohl die gewalttätigsten Hooligans für Angst und Schrecken gesorgt hatten, bekam man mit einem Neustart dieses leidige Chaos in den Griff.
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