In der 1. Klasse Süd hatte der USV Hollersbach Grund zum Jubeln: Vor Heimpublikum setzten sich die Oberpinzgauer gegen Ligakonkurrent Zell am See mit 4:2 durch. Entscheidend dabei war ein Hattrick des 19-jährigen Florian Seeber – und das innerhalb von 20 Minuten.
Vor 200 Fans in Hollersbach erwischte Zell am See in der 1. Klasse Süd den besseren Start: In der zehnten Minute brachte Luka Simic die Gäste mit 1:0 in Führung. „Wir haben gut angefangen und hatten auch gute Möglichkeiten, das zweite Tor zu machen. Das wäre für uns sehr wichtig gewesen.“, erklärte Zell-Trainer Stefan Moser. Doch es kam ganz anders: In der Folge fanden die Hollersbacher immer besser ins Spiel und drehten die Partie.
Mit Hattrick auf die Siegerstraße
Ein Mann bereitete in der ersten Hälfte den Zellern die größten Probleme: Florian Seeber, die junge Offensivkraft der Hollersbacher, traf gleich dreimal in Folge und brachte seine Mannschaft im Alleingang zur zwischenzeitlichen 3:1-Führung. Für ihn gab es von Trainer Lukas Wieser ein Sonderlob: „Er ist ein super Spieler, der für uns sehr wichtig ist.“ Für die Auswärtsmannschaft aus Zell am See war der Dreierpack ein Rückschlag, der sich als entscheidender Knackpunkt in der gesamten Partie erwies.
Chancenarme zweite Hälfte
Mit dem 3:1 für die Oberpinzgauer ging es auch in die Pause. Zu Beginn der zweiten Hälfte schöpften die Zeller noch einmal Hoffnung: In der 53. Minute gelang Maximilian Roozen der 2:3-Anschlusstreffer. Danach blieben die großen Tormöglichkeiten auf beiden Seiten aus. „Wir kamen nicht wirklich gefährlich vor das Tor – es spielte sich dann sehr viel im Mittelfeld ab“, musste Zell-Trainer Moser zu Kenntnis nehmen. In der Schlussphase machte Fabian Enz mit dem 4:2 für Hollersbach den Sack endgültig zu.
Hollersbach mit großen Ambitionen
Für die Wieser-Elf war der Erfolg gegen Zell am See der dritte in Serie. Nach sieben Runden liegt Hollersbach mit 16 Punkten auf dem zweiten Tabellenplatz. „Wir wollen defintiv vorne mitspielen – das ist unser Anspruch“, machte Wieser nach dem Spiel klar. Für die Oberpinzgauer geht es am kommenden Wochenende mit einem Gastspiel in Flachau weiter. Die Zeller hingegen warten seit nun einem Monat auf einen vollen Erfolg. Noah Ebner
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