Viele bunte Luftballons säumen den Eingangsbereich. Am Boden ist eine interaktive Spielmatte ausgebreitet. Kinder krabbeln darauf wild umher, ehe sie sich an der mit Luftschlangen geschmückten Trinkstation ein Glas Limonade holen. Gitarrenklänge runden das Szenario ab.
Was nach einer Kinder-Geburtstagsfeier klingt, ist in Wahrheit die 20-Jahr-Jubiläumsfeier des Museums der Moderne. Dass es am Freitagnachmittag besonders viele Kinder und Jugendliche auf den Mönchsberg zog, war durchaus so gewollt.
„Wir wollen in den nächsten 20 Jahren vermehrt junges Publikum für unser Museum begeistern. Deshalb arbeiten wir auch vermehrt mit Jugendzentren zusammen. So soll den Kindern vermittelt werden, dass das Museum ein Ort ist, wo sie sich jederzeit zwang- und kostenlos aufhalten können“, sagt der Direktor des Museums der Moderne, Harald Krejci. Einen großen Schritt hat das Museum diesbezüglich bereits gesetzt: Den Eintritt inklusive Mönchsbergaufzug gibt’s für unter 19-Jährige zum Nulltarif.
Berührungsängste sind auch in den Ausstellungsräumen unerwünscht. Bei der Extended-Reality-Installation „Infra-thin Magick“ von Paula Strunden ist mitmachen nämlich ausdrücklich erwünscht! In der Installation tauchen Besucher in eine surreale Welt ein, physische und virtuelle Realität verschwimme miteinander.
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