Weit sind die deutschen Alpinisten nicht gekommen: Trotz schlechter Wetterprognose ließen sie sich von ihrer Tour nicht abbringen, doch bald war kein Weiterkommen mehr und das bereits im unteren Drittel.
Sieben Alpinisten sind bereits am Dienstag in einem Klettersteig im Tiroler Ginzling (Bezirk Schwaz) in eine Notlage geraten und von der Bergrettung geborgen worden. Sechs Frauen im Alter zwischen 50 und 70 Jahren und ein 70-jähriger Mann waren trotz schlechter Wetterprognose in den Klettersteig „Nasenwand“ eingestiegen.
Schon im unteren Drittel stießen sie auf Probleme, schließlich konnten beim Eintreffen der Einsatzkräfte alle sieben Bergsteiger weder vor noch zurück.
Eine Person in Klettersteigset gestürzt
Bereits kurz nach dem Einstieg war die Gruppe bei einem Bereich der Schwierigkeitsstufe C/D auf Schwierigkeiten gestoßen, teilte die Polizei am Freitag mit. Eine Person stürzte in das Klettersteigset, verletzte sich dabei jedoch nicht.
Bis zum Eintreffen der Bergrettung befanden sich alle sieben Personen, verteilt über das gesamte untere Drittel des Klettersteiges, in einer alpinen Notlage.
Die Polizei
Schließlich setzte die Gruppe einen Notruf ab, weil ein Gruppenmitglied nicht mehr weiterkomme. Die Deutschen wurden schließlich durch die Bergrettungen Ginzling und Mayrhofen abgeseilt und unverletzt ins Tal gebracht.
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