Rund eine Stunde dauerte das Gespräch im Schloss Mirabell. Der designierte Gswb-Chef Ferdinand Hochleitner musste der Stadtregierung Rede und Antwort stehen, nachdem die „Krone“ über Ungereimtheiten aus Hochleitners Zeit als Geschäftsführer bei der OÖ Wohnbau berichtet hatte. Restlos überzeugen konnte der Wohnbau-Manager die Stadtregierung noch nicht.
Baldiger Termin der Spitzen von Stadt und Land
Die Spitzen der Stadt brauchen noch Bedenkzeit, wie sie in der Causa weiterverfahren.
Fest steht bereits, dass das alles sehr knapp wird. Denn Hochleitner soll eigentlich Anfang Oktober sein Amt als Gswb-Chef antreten. Davor braucht es aber unbedingt noch einen Beschluss des Stadtsenats, letzter Termin im September wäre der kommende Montag. Nun haben die Parteien aber Bedenkzeit vereinbart,. „Da sehe ich kein Problem, wir können jederzeit einen Stadtsenat einberufen“, sagt dazu Bürgermeister Bernhard Auinger (SPÖ).
Zumindest teilweise konnte Hochleitner den Bürgermeister offenbar überzeugen. „Fachlich traue ich es ihm zu“, sagt Auinger. Sein Vize Kay-Michael Dankl (KPÖ Plus) ist noch deutlich weniger überzeugt. „Der Umgang mit dem Personal wird der Knackpunkt. Die Frage ist, wie da bei der Gswb ein Neustart gelingen kann“, sagt er. Matthias Nagl
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