In seiner „Krone“-Kolumne analysiert Martin Hinteregger Österreichs Auftaktspiele in der Nations League ...
Ein knapper Monat bleibt Österreich Zeit, um nach dem enttäuschenden Auftakt in die Nations League die richtigen Schlüsse zu ziehen. Mehrere Punkte waren speziell gegen Norwegen augenscheinlich: Dass wir uns gegen robuste Gegner nicht einfach tun, ist nichts Neues. Das kenne ich noch aus meiner Zeit und Spielen gegen Irland, Schottland oder Wales. Gegen Teams mit zwei robusten Stürmern war es schon da immer eine Katastrophe, wenn lauter hohe Bälle kamen, ständig Druck gegeben war.
Eine weitere Erkenntnis: Wenn es der Gegner nicht zulässt, dass wir ins Pressing kommen, wird es auch für uns wesentlich schwieriger. Die raschen, hohen Bälle nach vorne waren die erfolgreiche Antwort auf unser Spiel. Zudem fehlte das Rezept, um bei Ballbesitz Gefahr zu erzeugen – weil Norwegen die Mitte zugestellt hatte. Natürlich gibt es Alternativen, Wege über die Außenbahnen, flach vor die Viererkette – ich bin mir sicher, Ralf Rangnick und sein Team feilen intensiv an Lösungen – sofern sie diese nicht ohnehin schon parat haben.
Platz eins führt über uns
Ich bin guter Dinge, dass wir wieder rasch in die Spur finden und zu unserem alten Spiel finden werden: Christoph Baumgartner sollte im Oktober bereits mit wesentlich mehr Spielpraxis zum Team stoßen, ein Konrad Laimer wird auch besser in Form kommen, Michael Gregoritsch vielleicht schon wieder zur Verfügung stehen. Eines ist für mich ohnehin klar: Platz eins in der Gruppe führt weiterhin über uns!
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