„Clooney“ heißt der Hund und „George“ das Reh! Für das junge Wildtier wurde der bellende Vierbeiner zum Mama-Ersatz. In einem Waldviertler Forsthaus gehört der Bock also schon zur Familie.
So ähnlich könnten Tiermärchen entstehen: Denn eines Tages stand der Hund vor der Türe des Forsthauses von Itha Walser-Lazarini. Im Schlepptau hatte er ein gerade einmal zwei Tage altes Bambi. „Mein vierbeiniger Liebling ,Clooney‘, ein aus Griechenland geretteter Straßenhund, muss das frisch gesetzte Rehlein erschnüffelt und leider so innig abgeschleckt haben, dass ,George‘ ihn als Mama anerkannte“, erinnert sich die Gutsherrin des idyllischen Feriendomizils mitten im grünen Tann bei Langschlägerwald im Bezirk Zwettl.
Aber Ende gut, alles gut! Stakste der kleine Waldbewohner anfangs noch etwas unsicher in Wohnzimmer und Küche, besucht er seine „Familie“ nun schon recht selbstbewusst auf festen Läufen regelmäßig.
Seit 5 Jahren ein Familienmitglied
„Unser George ist in fünf Jahren, seit er bei uns lebt, ein echtes Familienmitglied geworden, das regelmäßig aus den Wäldern vorbeischaut. Im Winter lebt er sogar ganz bei uns“, versichert die sympathische Gastgeberin des Jahrhunderte alten Hauses. Für die Waidmänner der Umgebung ist der zahme Bock an seinem typischen Halsband erkennbar. Doch Itha ist überzeugt, dass die Jäger ihrem Schützling auch so kein Rehhaar krümmen würden
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