Der Abschied von Ilkay Gündogan hatte keine finanziellen Gründe, das stellt Barcelona-Boss Joan Laporta nun klar. Damit widerspricht er dem Deutschen, der nach einem Jahr wieder zurück zu Manchester City wechselte.
Nach seinem Rücktritt aus der deutschen Nationalmannschaft kehrte Ilkay Gündogan nach nur einem Jahr beim FC Barcelona zu Manchester City zurück. „Jetzt gehe ich in einer schwierigen Situation, aber wenn mein Abschied dem Verein finanziell helfen kann, macht mich das etwas weniger traurig“, sagte Gündogan zum Abschied.
Doch jetzt weist Joan Laporta seinen ehemaligen Schützling zurecht. Finanzielle Gründe seien nicht ausschlaggebend gewesen. „Es war eine Entscheidung, die ausschließlich sportliche Gründe hatte“, erklärt der Barca-Boss auf einer Pressekonferenz. Und weiter: „Damals kam Gündo ohne Ablösesumme und es war nur fair, dass es keine Ablösesumme gab. Es hatte wirtschaftliche Auswirkungen, aber der Grund war eine sportliche Entscheidung.“ Brisant – das hatte sich bei Gündogan noch ganz anders angehört!
Auch Olmo spielte eine Rolle
Und es gab laut Laporta noch einen anderen Grund. „Nach der Verpflichtung von Dani Olmo war die Rolle von Gündogan nicht klar, da sie sich auf einer sehr ähnlichen Position befanden“, schildert der Klub-Präsident.
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