Am Montagnachmittag wollte ein 25-jähriger Lkw-Lenker gerade auf einem Firmengelände in Klöch einparken, als er beim Einlenken das Schlauchsystem seines Bitumen-Anhängers beschädigte. Auf einmal strömte die dunkle, zähe Flüssigkeit literweise heraus – ein Großeinsatz war die Folge.
Zu einem äußerst heiklen Zwischenfall kam es am Montagnachmittag im südoststeirischen Klöch: Gegen 14.30 fuhr ein 25-jähriger Lkw-Lenker zu einem Lagerplatz am Klöchberg. Im Schlepptau hatte er einen Anhänger mit einem gefüllten Bitumen-Tank. Um diesen am Firmengelände abzustellen, fuhr der junge Mann eine enge Linkskurve.
Aus Schlauch strömte dunkle, zähe Flüssigkeit
Ebendieses Einlenkmanöver wurde ihm zum Verhängnis. Denn das Heck des Lkw wurde gegen den Anhänger gedrückt und beschädigte das Schlauchsystem. Das hatte zur Folge, dass knapp 15.000 Liter des dunklen, zähflüssigen Mineralöls aus dem aufgerissenen Schlauch strömten! Ein geringer Teil davon gelangte sogar in einen ausgetrockneten Bach.
Baggerfahrer erwies sich als Retter in der Not
Ein Baggerfahrer, der zum Unfallzeitpunkt vor Ort war, reagierte rasch und konnte den Bitumenfluss mit Schotter stoppen. Auch die Feuerwehr eilte herbei und setzte Maßnahmen, um Schlimmeres zu verhindern. Später wurden Beamte der Bezirkshauptmannschaft Südoststeiermark und der steirischen Landesregierung sowie ein umweltkundiges Organ der Polizei hinzugezogen. Vorerst konnte Entwarnung gegeben werden, weitere Erhebungen folgen.
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