Er habe sich mit dem Teamchef auf Regeneration geeinigt, heißt es. Verteidiger Antonio Rüdiger findet sich nicht in Julian Nagelsmann erstem DFB-Teamkader seit der EM.
Nähere Informationen zur Causa Rüdiger gab‘s am Donnerstag im Zuge der Kaderbekanntgabe nicht. Der Absenz Rüdigers steht im Team ein Neuling gegenüber: Im Aufgebot für die Nations-League-Spiele im September findet sich der Stuttgarter Angelo Stiller.
Kaum Neuerungen
Ansonsten verzichtete Nagelsmann auf entscheidende personelle Neuerungen – trotz der Rücktritte von Kapitän Ilkay Güdogan, Manuel Neuer, Toni Kroos und Thomas Müller.
Nagelsmann reduzierte sein Aufgebot von 26 Akteuren auf seine eigentliche Wunschgröße von 23 Spielern. Statt Neuer ist Alexander Nübel als dritter Tormann dabei. Neben Rüdiger fehlt aus dem EM-Tross auch noch Leroy Sané, der nach seiner Leistenoperation in München am Comeback arbeitet. Sein Club-Kollege Serge Gnabry wurde trotz guter Saison-Frühform nicht ins DFB-Team zurückgeholt.
Offen ist noch, wer Nachfolger von Kapitän Gündogan wird. Klarer Favorit ist Joshua Kimmich. Nagelsmann wird die Entscheidung vermutlich am Montag verkünden, wenn er den Kader knapp neun Wochen nach dem EM-Aus im Viertelfinale gegen Spanien wieder im Teamquartier in Herzogenaurach versammelt. Deutschland spielt am 7. September in Düsseldorf gegen Ungarn und drei Tage später in Amsterdam gegen die Niederlande.
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