Was für eine traurige Geschichte! Ein psychisch kranker Obersteirer attackierte seinen Vater im Jänner mit einem Messer, nachdem dieser ihn kritisiert hatte. Nun stand er in Leoben vor dem Geschworenengericht.
Seit vielen Jahren nahm ein Obersteirer (41) Tabletten gegen seine psychische Erkrankung. Doch eines Tages setzte er sie ab – mit fatalen Folgen! Der Mann, der im selben Haus mit seinen Eltern lebte, heizte im Jänner den Kamin ein. So stark, dass sich ein Brand entwickelte und die Feuerwehr anrückte. Am nächsten Tag legte der 41-Jährige erneut zu viel Feuerholz in den Kamin, woraufhin ihn sein Vater zur Rede stellte.
Nach Bauchstich fast gestorben
Das brachte das Fass zum Überlaufen. Der 41-Jährige zückte ein Messer und stach dem 66-Jährigen in den Bauch. Beinahe wäre er gestorben! Auch die einschreitenden Beamten kamen in eine brenzlige Situation, denn bei ihrer Ankunft stürmte der Angreifer mit einem Messer auf sie zu.
Staatsanwalt Andreas Riedler beantragte eine Einweisung, denn laut Gutachter wusste der Betroffene zum Zeitpunkt der Tat nicht, was er tat. Am Mittwoch fand schließlich die Verhandlung am Landesgericht Leoben (Vorsitz Roman Weiß) statt. Nach wenigen Stunden stand für die Geschworenen fest, dass sie dem Antrag der Staatsanwaltschaft folgen: Einweisung, bereits rechtskräftig!
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