Drei Jahre lang war der Liesersteig nach einem Felssturz zwischen Seeboden und Spittal gesperrt. Übermorgen, Donnerstag, wird der Weg – jetzt ein alpiner Steig – wieder eröffnet.
Wochenlang waren drei Spezialisten vom Alpenverein Großkirchheim-Heiligenblut dabei, den rund 1,7 Kilometer langen Liesersteig zu sanieren – im Auftrag des Alpenvereines Spittal und der Gemeinden Spittal und Seeboden. Für Johannes Bernhardt, Christoph Wallner und Ernst Rieger eine leichtere Aufgabe, sind sie doch sonst eher mit Wegbau im Hochgebirge beschäftigt.
Rast auf Holzbänken
Neben dem Freischneiden galt es, neue Seilsicherungen im Fels zu verankern, Wege zu graben und zerstörte Brücken durch Eisenrampen zu ersetzen. Außerdem wurden drei Holzbänke zum Rasten gebaut. „Aktuell sind wir noch dabei, eine zwölf Meter lange Holzbrücke zu montieren“, sagt Johannes Bernhardt: „Bis zur Eröffnung wird sicher alles fertig sein.“
Schwindelfreiheit notwendig
Der Liesersteig verläuft in 50 Metern Höhe hoch über dem Lieserfluss und war früher ein beliebter Familienwanderweg. Diesen jedoch so zu sanieren, dass er wieder mit Kinderwagen und Hunden begehbar wäre, war für die beiden Gemeinden finanziell nicht machbar. Bernhardt: „Der Liesersteig ist nun ein roter Wanderweg. Das Begehen erfordert Trittsicherheit sowie Schwindelfreiheit.“
Ungefähr 45 Gehminuten soll es dauern, um zu Fuß von Seeboden in die Stadt Spittal zu wandern. „Die Eröffnung findet übermorgen, Donnerstag, um 11 Uhr direkt beim Einstieg in den Liesersteig in Spittal statt“, so Ernst Rieger vom Alpenverein.
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