Seit Tagen wird im Dachsteingebiet nach dem Literaten Bodo Hell gesucht. Auch am Donnerstag war wieder eine Gruppe Bergretter unterwegs, um den 81-Jährigen zu finden. Statt Hell fand man allerdings eine Weltkriegsgranate, die dann fachgerecht gesprengt wurde.
Zur Sprengung der etwa 50 Kilogramm schweren Granate aus dem Zweiten Weltkrieg kam es am dann gegen 14.20 Uhr in Obertraun. Zuvor wurde auf einer Seehöhe von cirka 1960 Metern, im Bereich des Niederen Speikberg, das Kriegsrelikt bei der Suche nach dem Abgängigen zufällig von einem Mitglied des Bergrettungsdienstes entdeckt.
Mit Hubschrauber weggeflogen
Der Entminungsdienst des Bundesheeres, ein Sprengstoffkundiges Organ der Polizei und drei Mitglieder der Alpinpolizei wurden mit dem Polizeihubschrauber in den Nahbereich des Fundorts transportiert. Die anschließende kontrollierte Sprengung verlief ohne Zwischenfälle.
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