Was für ein Schreckmoment bei den Olympischen Spielen in Paris: In der Qualifikation für den Speerwurf-Bewerb hat der Ägypter Moustafa Mahmoud bei einem missglückten Versuch mit seinem Speer beinahe einen TV-Mitarbeiter getroffen! Kaum mehr als ein halber Meter machte letztlich den Unterschied zwischen Leben und Tod aus …
Der Mann, der mit einem Mikrofon die Atmosphäre im Stadion aufsaugen sollte, stand zwar korrekterweise außerhalb des Zielbereichs für den Speerwurf, aber wenn ein Speer seitlich auf Abwege gerät, hilft im Fall der Fälle auch das nichts.
Viel hätte da nicht mehr gefehlt
Immerhin konnte er dem Wurfgerät, das gemäß den erschütterten Live-Kommentatoren von Eurosport wohl mit rund 80 km/h auf ihn zuschoss, noch rechtzeitig ausweichen – aber viel hätte da trotz der zwei, drei schnellen Rückwärtsschritte nicht mehr gefehlt …
Todesfälle bei Speerwurf-Bewerben hat’s übrigens schon gegeben: Im deutschen Düsseldorf etwa starb im August 2012 ein 74-jähriger Kampfrichter, nachdem er von einem Speer am Hals getroffen worden war. Offenbar war der Mann zur Weitenmessung losgelaufen, noch ehe der von einem 15-Jährigen geworfene Speer gelandet war ...
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