Mit Heli geborgen

Großglockner unterschätzt: Trio setzte Notruf ab

Tirol
06.08.2024 09:14

Das Glocknermassiv in Osttirol – der Traum vieler Bergsteiger: Drei kroatische Alpinisten dürften die Tour allerdings komplett unterschätzt haben. Ein Mitglied der Gruppe war letztlich derart erschöpft, dass das Trio noch vor Einbruch der Dunkelheit mit dem Heli geborgen werden musste.

Montagfrüh, 6.45 Uhr: Die dreiköpfige kroatische Gruppe – eine Frau (40) und zwei Männer im Alter von 32 und 45 Jahren – brach von der „Stüdlhütte“ aus zur Tour über das „Teischnitzkees“ in Richtung „Stüdlgrat“ auf. Schon zu Beginn gab es offenbar Probleme.

Lange Suche nach Einstieg
„Etwa eine Stunde lang suchte die Gruppe den Einstieg und konnte schließlich gegen 9.30 Uhr in den Grat einsteigen. Gegen 13 Uhr erreichte die Gruppe dann das sogenannte ,Frühstücksplatzl‘ auf 3550 Metern Seehöhe“, berichtete die Polizei.  

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Die Gruppe musste die Tour abbrechen und setzte einen Notruf ab.

Die Ermittler

Frau verließen die Kräfte
Die Kroaten kamen nur sehr langsam voran. Die 40-jährige Frau wurde immer schwächer, ehe sie etwa 100 Höhenmeter unter dem Gipfel überhaupt nicht mehr weitergekommen sei. „Die Gruppe musste die Tour abbrechen und setzte einen Notruf ab“, so die Ermittler weiter.

Mit Helikopter geborgen
Aufgrund der inzwischen einbrechenden Dunkelheit und der Wetterverschlechterung sei seitens der alarmierten Bergrettung Kals der Notarzthubschrauber „Christophorus 7“ angefordert worden. Das Trio wurde mit dem Helikopter geborgen und wieder bei der „Stüdlhütte“ abgesetzt.

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