Immer mehr Radverkehr an unübersichtlicher Stelle: Bei der Kreuzung an der Urania häufen sich jetzt gefährliche Szenen
Nach dem „Krone“-Artikel über die vielen Fußfänger-Fallen am Mega-Radhighway, wird nun auf eine weitere Gefahrenstelle in der Stadt hingewiesen. Der ungünstig gelöste Übergang vom Prater- zum Ringradweg an der Urania sorgt als Nadelöhr mit kurzen Grünphasen und einer Mini-Verkehrsinsel bei wachsendem Radverkehr für ein zunehmendes Stauchaos. Schon öfters kam es dort nämlich zu riskanten Szenen, weil die Kolonnen der Radfahrer in den Stoßzeiten teilweise bis in die Fahrspuren des motorisierten Verkehrs ragen. Es ist daher nur noch eine Frage der Zeit, bis es dort zu einem Unfall kommt.
Grüne fordern die Engstelle zu beseitigen
Kritik übt jetzt auch Gemeinderätin Heidi Sequenz (Grüne): „Manche Radwege sind über weite Strecken gut geworden, aber solange es solche irren Barrieren wie bei der Urania gibt, ist die Bezeichnung Radhighway nicht verdient. Diese Engstellen gehören beseitigt!“, fordert Sequenz.
Diese Engstellen gehören schleunigst beseitigt!
Gemeinderätin Heidi Sequenz (Grüne)
Von der MA28 (Straßenbau) heißt es dazu auf „Krone“-Anfrage: „Um den Anschluss der Inneren Stadt an diese Radverbindung zu verbessern, wird in der Uraniastraße – entlang der Urania – ein baulich getrennter Radweg hergestellt. An den relevanten Stellen im ersten und im dritten Bezirk wurden Umleitungsschilder aufgestellt, auf denen die Umleitungsstrecke grafisch dargestellt ist, um Radfahrer bestmöglich durch diesen Bereich zu leiten.“
Ein möglicher Grund für die täglichen Staus: Durch die derzeitigen Bauarbeiten sei der bisherige gemischte Geh- und Radweg aktuell nicht benützbar. Mit Ende der Sommerferien sollen die Bauarbeiten abgeschlossen sein, heißt es von der Stadt. Bleibt zu hoffen, dass sich dann die Verkehrssituation für alle Verkehrsteilnehmer verbessern wird.
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