Mit starken Auftritten entfachte das heimische Herren-Eishockey-Nationalteam ein neues Feuer in Österreich. Dieses droht jedoch schnell wieder zu erlöschen. Anlaufstellen, wo Spieler in einem professionellen Umfeld agieren können, werden immer weniger.
Mit starken Auftritten entfachte das heimische Herren-Eishockey-Nationalteam ein neues Feuer. Dieses droht jedoch schnell wieder zu erlöschen. Anlaufstellen, wo Spieler in einem professionellen Umfeld agieren können, werden immer weniger.
Denn die Alps Hockey League, die für viele junge Cracks ein wichtiger Zwischenschritt ist, zerfällt langsam in ihre Einzelteile. Kurzfristig zogen die Steel Wings Linz am Dienstag ihre Nennung zurück. „Ich bin schockiert und enttäuscht, sie hatten eine gute Qualität und haben Spieler weiterentwickelt“, war Zell-Geschäftsführer Patrick Schwarz überrascht. Genauso wie Bulls-Manager Heli Schlögl: „Es ist sehr schade und vor allem für die Spieler nicht einfach.“ Die Stahlstädter sind der vierte Klub, der in diesem Jahr aus der Liga aussteigt. Wie so oft wurden die Kosten zu hoch.
„AHL ist alternativlos“
Damit bleibt nur mehr ein rot-weiß-rotes Quartett über. Eindeutig zu wenig, damit die Entwicklung im Land voranschreiten kann. Die Liga befindet sich in einer Zwickmühle. „Die Alps Hockey League ist alternativlos“, erklärt Schwarz. Zurecht, denn eine rein österreichische Liga hätte nicht die Qualität junge Cracks auch weiterzubringen, geschweige denn, dass zu wenig Teams Interesse daran haben. Andererseits driftet die Alps Hockey League in ihrer derzeitigen Form auf einen Abgrund zu. Eishockey-Österreich muss sich schleunigst etwas überlegen.
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