Sprengstoffspürhunde, die Sondereinheit Cobra sowie Personenschützer sorgen in den kommenden Tagen für Sicherheit in der Mozartstadt.
Tausende Einsatzkräfte aus ganz Österreich stehen in den kommenden Tagen in der Mozartstadt im Einsatz. „Wir werden maximale Sicherheit aber minimale Beeinträchtigung sicherstellen“, sagt Polizeisprecher Hans Wolfgruber zur „Krone“. Heißt: Von der sicherheitstechnischen Ausnahmesituation soll die Bevölkerung wenig bis gar nichts mitbekommen.
Szenen, wie letztes Jahr bei der Jedermann-Premiere, will man heuer verhindern. Damals waren Aktivisten der Letzten Generation als Bescher mit regulären Karten unauffällig in die Vorstellung gelangt. Wenig später stürmten sie lautstark auf die Bühne, ehe sie vom dortigen Sicherheitspersonal entfernt werden konnten.
Erst jüngst sorgten am Frankfurter Flughafen Klimaaktivisten, die sich auf das Rollfeld geklebt hatten, für stundenlanges Flugchaos. Sie hatten unbemerkt mit kleinen Zangen Öffnungen in einen Maschendrahtzaun des Flughafengeländes geschnitten und sich dadurch Zugang verschaffen können.
Am Salzburger Airport sieht man sich nicht in Gefahr, in eine ähnliche Situation zu gelangen. „Grundsätzlich sind wir mit den bestehenden Sicherheitsmaßnahmen gut gerüstet. Wir stimmen uns hier laufend mit der Exekutive ab und arbeiten eng zusammen“, sagt Susanne Buchebner vom Salzburger Flughafen. Neben lückenloser Videoüberwachung wird das Airportgelände zusätzlich regelmäßig von Streifenwagen abgefahren. So will man im Fall der Fälle schnellstmöglich vor Ort sein.
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