05.01.2013 08:41 |

Vorbereitung läuft

Kleinparteien wollen auch bei Landtags-Wahlen mitmischen

Nicht nur das Team Stronach sondern auch andere Kleinparteien wollen neben der Nationalratswahl bei der einen oder anderen anstehenden Landtagswahl im Frühjahr mitmischen. KPÖ, Piraten und Christen (CPÖ) werden ihr Glück in Kärnten, Niederösterreich, Tirol und Salzburg versuchen.

Die Piraten sammeln derzeit für die Landtagswahlen in Kärnten und Niederösterreich am 3. März die notwendigen Unterstützungserklärungen. Eine landesweite Kandidatur in Niederösterreich wird sich nach Einschätzung von Bundesvorstands-Mitglied Rodrigo Jorquera aufgrund fehlender Ressourcen aber wohl nicht ausgehen. Die besten Chancen sehe er derzeit in Kärnten und Salzburg (wo wahrscheinlich im Mai gewählt wird).

Auch die KPÖ wirbt gerade in Niederösterreich und Kärnten um Unterschriften, wobei man im Süden im Rahmen der "Allianz soziales Kärnten" antreten wird, wie Bundessprecher Mirko Messner erklärte. Auf der Suche nach Unterstützungserklärungen in Kärnten und Niederösterreich sind zurzeit auch die Christen, sie wollen laut Obmann Rudolf Gehring landesweit kandidieren.

Das BZÖ verkündete indes am Freitagabend in der "ZiB2", dass die 400 notwendigen Unterstützungserklärungen bereits gesammelt seien und somit einem Antreten bei der Kärnten-Wahl nichts entgegenstehe. Am Montag würden die Unterstützungserklärungen bei der Landeswahlbehörde abgegeben, so Bündnischef Josef Bucher.

"Mutbürger in Österreich" und NEOS legen Fokus auf NR-Wahl
Auf der Agenda der Wahlplattform "Mutbürger in Österreich" stehen nur die Wahlen in Niederösterreich und eben im Bund. Die NEOS wiederum sparen sich die Mühe in Niederösterreich und Kärnten - "zu kurzfristig", ließ Vorsitzender Matthias Strolz wissen. Eine Kandidatur in Tirol sei eher unwahrscheinlich, ein Antreten in Salzburg werde bis Mitte Februar entschieden. Der Fokus liege klar auf der Nationalratswahl.

Das Liberale Forum strebt für diesen Urnengang eine Wahlplattform an und ist dazu etwa im Gespräch mit den NEOS. Während man in Niederösterreich sicher nicht in den Ring steigen wird, werden Antritte in Kärnten, Tirol und Salzburg noch geprüft, sagte der stellvertretende Bundessprecher Michael Pock.

Ganz auf die Nationalratswahl konzentrieren will sich die Online Partei Österreichs. Ebenfalls kein Interesse an einer Kandidatur bei den Landtagswahlen haben die Initiatoren des Demokratie-Volksbegehrens "MeinOE" - wie eine Sprecherin betonte, richte man alle Kräfte auf die Eintragungswoche für das Volksbegehren im April. Auch ein Antreten bei der Nationalratswahl sei derzeit nicht das Thema, "aber man kann nie 'nie' sagen".

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