Rund um den Wechsel von Leny Yoro zu Manchester United hat sich in Spanien ein wildes Gerücht verbreitet. Demnach sei der 18-Jährige von seinem Verein OSC Lille regelrecht zu einem Wechsel nach England gedrängt worden. Dabei hätte der Franzose angeblich lieber bei Real Madrid unterschrieben.
Plötzlich ging alles schnell: Manchester United drückte am Mittwoch ordentlich aufs Tempo und erzielte mit einem Angebot über rund 70 Millionen Euro eine Einigung mit OSC Lille. Kurz darauf gab es auch grünes Licht von Yoro, der bald darauf schon im Flugzeug nach England saß und am Donnerstag seinen Vertrag bei den „Red Devils“ unterschrieb.
Doch wie die „Marca“ jetzt berichtet, soll bei dem Transfer nicht alles reibungslos über die Bühne gegangen sein. Denn Yoro wollte angeblich nicht nach England, sondern unbedingt zu Real Madrid. Allerdings hätten die „Königlichen“ dem französischen Klub nur rund 30 Millionen Euro an Ablöse geboten.
Real hat sich verspekuliert
Das Resultat: Lille hat Yoro angeblich dazu gedrängt, seinen Real-Traum aufzugeben und sich den „Red Devils“ anzuschließen. Andernfalls, so heißt es im „Marca“-Bericht, habe den Klub damit gedroht, das Abwehr-Juwel zu behalten und ein Jahr lang nicht spielen zu lassen.
In Madrid sei man sich hingegen zu sicher gewesen, dass Yoro nur zu Real wechseln würde, notfalls auch erst ablösefrei im kommenden Sommer. Die „Königlichen“ haben sich demnach am Ende verspekuliert.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.