Der FC Red Bull Salzburg baut auch in der kommenden Saison auf seinen dänischen Mittelfeldspieler Maurits Kjaergaard. In der Vorbereitung hinterließ der 21-Jährige bislang einen starken Eindruck, wie „Krone“-Redakteur Christoph Nister in seiner Kolumne „Nachspielzeit“ berichtet.
Im vergangenen Herbst sorgten dänische Medienberichte im Lager der Bullen nicht unbedingt für große Freude. Darin hieß es, dass sich Maurits Kjaergaard bereit fühlt für den nächsten Karriereschritt. Sprich: Er würde den Klub gerne verlassen.
Davon kann aktuell überhaupt keine Rede sein. Der 21-Jährige spielt eine zentrale Rolle in den Plänen für die bevorstehende Spielzeit und soll in der Mozartstadt noch mehr Verantwortung übernehmen. Seit drei Wochen setzt der „blonde Engel“ das in den Trainingseinheiten unter Neo-Chefcoach Pep Lijnders auch in die Tat um. Er ist nicht nur einer jener Spieler, die für gute Stimmung sorgen, sondern geht auch auf dem Platz immer voran. Lijnders’ Fokus auf Standardsituationen kommt dem exzellenten Freistoß- und Eckenschützen entgegen.
Auch vom Elferpunkt macht Kjaergaard keiner was vor. Wie schon ab und an in Taxham pickten sich die Betreuer auch im Camp in Saalfelden immer wieder Spieler heraus, um Elfmeterschießen zu trainieren. Niemand bewies dabei mehr Treffsicherheit als der Skandinavier.
Ob er künftig auch der Einserschütze unter Lijnders wird? „Mal schauen, was der Trainer denkt“, gibt er sich zurückhaltend. Dass er aus elf Metern kaltschnäuzig ist, ist ihm aber bewusst. „Würde ich schon sagen“, grinst Kjaergaard, der immer mehr zum „eiskalten Engel“ wird.
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