Wie ich dafür sorge, dass es vor der Reise keinen Stress und nach dem Urlaub keine bösen Überraschungen gibt. „Die kleine Botin“ aka Daniela Gaigg schreibt als Kolumnistin über Themen rund um das Leben mit der Familie. Das sind Nachhaltigkeit im Alltag, Selbstfürsorge und Gedankenanstöße für Eltern.
Meer, Berge, Wellness oder einfach nur ein paar Tage in einem Familienapartment? Der von den meisten Familien lang ersehnte Sommerurlaub ist endlich da!
Damit eine Auszeit so richtig fein wird, ist die Vorbereitung wichtig, denn Stress vor der Abreise, weil etwas unauffindbar ist oder schlimme Überraschungen beim Heimkommen können die Stimmung ganz schön vermiesen.
Ich plane deshalb gern ein bisschen voraus und fange rund zehn Tage vor dem Abreisetag damit an, eine Packliste zu erstellen. Die Kinder können ab etwa sechs Jahren gut ihre persönlichen Dinge selber zusammensuchen und auch sie tun sich leichter, wenn sie etwas Vorlaufzeit haben. Da die „Zeit“ für Kids sehr abstrakt ist, haben wir die Zeitschleife eingeführt und basteln auch vor dem Urlaub eine Papiergirlande, wo sie jeden Tag ein Stück abreißen und so genau sehen, wie viele Tage es noch sind bis zur Reise. So lang haben sie Zeit, ihre kleine Tasche zu packen.
Rund drei Tage vor Abreise gieße ich noch einmal alle Pflanzen, ein paar Stunden vor Abfahrt stecke ich dann eine mit Wasser gefüllte Flasche in die feuchte Erde, so versorgen sie sich selber. Damit keine Lebensmittel verderben, räume ich die Sachen am Vortag der Reise aus und verschenke sie an Freunde oder Nachbarn.
Ich mache auch die Küche ordentlich sauber und wasche die Geschirrtücher, so können sich keine Ameisen-Partys oder ähnliche Überraschungen bilden, während wir baden.
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