Die Montanuni Leoben und das Frequency-Festival in St. Pölten machen in puncto Recycling heuer gemeinsame Sache. Aus eingeschmolzenen Aludosen werden bleibende Andenken für die Besucher.
Ideen sammeln und umsetzen, so die Devise der Montanuniversität Leoben. Rund 30 Jungwissenschaftler machten sich im Vorjahr auf den Weg nach St. Pölten zum Frequency-Festival, doch nicht um groß Party zu feiern, sondern mit einer klaren Mission: Durch nachhaltige Prozesse das Umweltbewusstsein weiter zu stärken. Rund ein Jahr lang wurde an dem „Upcycling-Live-Projekt“ getüftelt.
Rechtzeitig vor Festivalbeginn am 14. August wurde es nun präsentiert. So werden beim Festival vor Ort etwa 30.000 Getränkedosen gesammelt und ein Teil davon gleich vor Ort in der neuen mobilen Anlage bearbeitet – nämlich eingeschmolzen und zu kostbaren Erinnerungsstücken verarbeitet: Die Besucher können daraus eine Münze prägen und zum Andenken mit nach Hause nehmen. Das Projekt ist eine originelle Ergänzung zu bestehenden Recyclingmaßnahmen.
Freude über nachhaltiges Projekt
„Die Besucher werden die Aktion feiern“, freut sich Frequency-Veranstalter Harry Jenner über die Idee. „Wir brauchen und wollen Experimente“, hat Jenner seit Jahren die Nachhaltigkeit im Auge. „Recycling ist ein Kernthema der Montanuniversität und das Projekt ein bedeutender Meilenstein“, hält Rektor Peter Moser fest.
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