Wundersame Rettung

Abgestürzte und totgeglaubte Hündin ist wieder da

Vorarlberg
08.07.2024 08:55

Eine unglaubliche Geschichte mit Happy End ereignete sich in den vergangenen Tagen in der benachbarten Schweiz. Nachdem Schäferhündin „Ayla“ Ende Juni bei einer Wanderung mit ihrem Herrchen im Säntis-Gebiet im Kanton Appenzell Innerhoden abgestürzt und jede Hoffnung verloren war, folgte am vergangenen Wochenende die große Wende.

Am Freitag, dem 28. Juni, wanderte ein 61-jähriger Mann aus Deutschland mit seiner Hündin vom 2501 Meter hohen Säntis talwärts in Richtung Schwägalp. Im Bereich „Nasenlöcher“ spielte die Hündin kurz auf einem Schneefeld, worauf sie ausrutschte und in die Tiefe stürzte. Der Besitzer konnte die Hündin mit seinem Fernglas regungslos im steilen Gelände unter sich sehen. Trotz langem Warten und ständig wiederholenden Rufen und Pfiffen des Besitzers konnte der Mann bei seiner Hündin keine Reaktionen mehr feststellen. Erschüttert und im Glauben, dass seine „Ayla“ den Sturz nicht überlebt hat, begab sich der 61-Jährige auf den Abstieg und den anschließenden Heimweg.

Acht Tage später, am Samstagvormittag (6. Juli) erhielt die Kantonspolizei Appenzell-Innerrhoden die Meldung, dass sich ein Hund im Alpstein, im Gebiet nahe den Nasenlöchern, in unwegsamem Gelände in einer Wiese befinden würde. Vom Halter fehle allerdings jede Spur. Gestützt auf diese Meldung rückten Spezialisten der „Alpinen Rettung Schweiz“ und der Flugwacht Rega zur Bergung des Tieres aus. Die Hündin konnte der Kantonspolizei und in weiterer Folge einem Tierarzt übergeben werden.

Suche nach Hundehalter
Da die Behörden weiterhin davon ausgehen mussten, dass auch der Tierhalter in unwegsamem Gelände abgestürzt war, wurde durch die Rega ein Suchflug im Gebiet durchgeführt. Zeitgleich wurde intensiv mittels Chip-Nummer der Hündin nach dem Tierhalter gesucht.

Die Flugwacht „Rega“ war im Einsatz, um „Ayla“ zu bergen. (Bild: REMO NAEGELI)
Die Flugwacht „Rega“ war im Einsatz, um „Ayla“ zu bergen.

Dank des Haustierregisters der Bundesrepublik Deutschland (TASSO) konnte schließlich der Zuchtbetrieb ausfindig gemacht werden, welcher die Polizei schlussendlich zum Tierhalter führte. Der Mann aus Baden-Württemberg dufte seine „Ayla“ dann am Sonntag überglücklich wieder in die Arme schließen.

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