Schon zum dritten Mal ist der Salzburger Raphael Kaufmann bei Österreichs größtem Festival elektronischer Musik im Einsatz
Am Samstag ab 18 Uhr ist es für die Fans von „BTWRKS“ (Beatworks) wieder so weit. Am dritten Tag des Electric Love Festivals bringt Raphael Kaufmann Tanzbegeisterte mit seiner Musik in Bewegung. Schon seit zehn Jahren verfolgt der 25-jährige Salzburger sein Ziel, Profimusiker zu werden. Jetzt rückt er seinem Ziel immer näher, brachte im April bereits sein Debütalbum heraus und hat auf einer Musik-Streamingplattform 180.000 monatliche Hörer.
„Beim Electric Love aufzulegen war ein Kindheitstraum von mir. Schon das dritte Mal hier auf der Bühne zu stehen, ist eine Riesenehre“, strahlt der gelernte Werkzeugbautechniker und bei Weltmeisterschaften erfolgreiche „Powerlifter“.
Musikproduzent dankt seinem „Mutmacher“
„Meine sportlichen und beruflichen Erfolge verdanke ich neben meiner Mutter auch dem Gerhard. Ich war als Kind sehr energiegeladen, wuchs ohne Vater auf und hatte eine männliche Vaterfigur definitiv notwendig“, schaut der Musikproduzent heute zurück.
Gerhard Huber aus Wals-Siezenheim wurde 2007 zum „Mutmacher“ für Raphael. Der Leiter des Mentoring-Projekts der Salzburger Kinder- und Jugendanwaltschaft hofft derzeit auf das nötige Geld vom Land Salzburg, um weiterhin Kindern helfen zu können. „Wir haben uns immer zweimal im Monat getroffen und Fußball gespielt oder gebouldert. Ich war einfach da“, sagt Gerhard Huber, Großkundenbetreuer einer Bank, bescheiden. „Ohne Gerhard wäre ich nicht da, wo ich bin“, widerspricht ihm da „BTWRKS“.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.