Auf ihr 200-jähriges Bestehen blickt die Wiener Städtische Versicherung AG zurück. Daher luden Generaldirektor Ralph Müller sowie der Tiroler Landesdirektor Walter Peer am Mittwoch zu einem Pressegespräch.
In Tirol verzeichnete die Versicherung im ersten Quartal dieses Jahres Prämieneinnahmen von 82,4 Millionen Euro. Das größte Plus wurde mit 12,5 Prozent in der Krankenversicherung erzielt. Die Einnahmen in diesem Bereich betrugen 10,9 Millionen Euro. In der Lebensversicherung waren es 28,1 Millionen Euro (+9,7%), in der Schaden- bzw. Unfallversicherung indes 43,4 Millionen (+9,4%).
Die Wiener Städtische hat in Tirol im ersten Quartal Tag für Tag rund 800.000 Euro an Leistungsauszahlungen an ihre Kunden vorgenommen.
Walter Peer
Solides Wachstum für restliches Jahr erwartet
„Wir sehen in Tirol nach einem erfolgreichen Jahr 2023 auch heuer eine weiterhin sehr positive Entwicklung. Nach wirtschaftlich herausfordernden Jahren bemerken wir bei Kundengesprächen eine spürbare Bewusstseinsänderung in Richtung eines verstärkten Absicherungs- und Vorsorgebedürfnisses“, resümiert Peer. Er geht für das weitere Jahr von „einem anhaltenden soliden Wachstumskurs aus“.
Doch nicht nur auf der Einnahmen-Seite gab es einen Anstieg.
Schäden durch Unwetter bei mehr als 2 Millionen Euro
„Die Wiener Städtische hat in Tirol im ersten Quartal Tag für Tag rund 800.000 Euro an Leistungsauszahlungen an ihre Kunden vorgenommen.“ Zurückgeführt wird diese stolze Summe auf eine hohe Schadensinflation, was die Reparaturkosten im Kfz- sowie im Haushalts-Eigenheim–Bereich, der Industrie und im Gesundheitsbereich betrifft. Ein Großteil entfällt auch auf Kundenleistungen wegen Naturkatastrophen.
Dazu Peer: „In Tirol belaufen sich dich Schäden im ersten heurigen Halbjahr auf 2,1 Millionen Euro. Die Sommer- und Herbstmonate, in denen erfahrungsgemäß die meisten Unwetterschäden passieren, liegen noch vor uns.“ Tirol erzielte 2023 mit 231 Millionen bzw. +3,3 Prozent österreichweit das beste Ergebnis.
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