Früher feierte Gerhard Zadrobilek vielbejubelte Siege im Rennradsattel. Heute ist er als Züchter besonders edler Rinder erfolgreich, deren Fleisch allerhöchste Genüsse garantiert.
Schon bei der Klassifikation des „rassetypischen Fleisches“ schnalzen Steak-Liebhaber genüsslich mit der Zunge. Dieses sei extrem zart, saftig, dunkelrot und fein marmoriert. Gourmets schwärmen außerdem davon, dass das Fett von Gerhards Zadrobileks „Kobe Beef“ förmlich im Mund zerfließe.
Doch drehen wir das Rad der Zeit zurück – 1981 wurde der heute 62-Jährige aus Breitenfurt im Bezirk Mödling mit 19 Jahren der bis heute jüngste Sieger der Österreich-Rundfahrt. Es folgten 14 erfolgreiche Profi-Jahre. Höhepunkte und Highlights der Karriere des nunmehrigen Wagyu-Züchters: die Teilnahmen an den großen Rundfahrten, nämlich sechsmal Giro d’Italia und dreimal sogar die Tour de France!
Kobe Beef aus dem Wienerwald
Jetzt ist nicht mehr die Straße Heimat des sympathischen, noch immer topsportlichen ehemaligen Rad-Profis, sondern ein Bauernhof in der Wienerwald-Gemeinde Laab im Walde. Die dort friedlich grasenden Tiere sind allesamt reinrassige Wagyu-Rinder original japanischer Abstammung, die Marke „Kobe Beef Austria“ hat sich Zadrobilek schützen lassen.
„Perfekt munden meine Lebensmittel, wenn sie bestens zubereitet sind“, schildert Zadrobiliek, der dazu auch eigene Kurse anbietet. Kulinarischer Geheimtipp des „Ochsen-Verstehers“: „Das Fleisch, das mir meine Wagyus schenken, muss sehr dünn geschnitten werden. Dann wird die besondere Fettmarmorierung auch wirklich zur einzigartigen kulinarischen Sensation .“
Alle Infos zu Kursen und Verkauf: www.wagyu-austria.at
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