Schon wieder mussten die Feuerwehren im Südosten der Steiermark Großes leisten: Vor allem im Bezirk Hartberg-Fürstenfeld gingen heftige Gewitter nieder. Die Folge waren überschwemmte Straßen und Keller.
Der unwetterstarke Mai nimmt auch in seinen letzten Tagen kein Ende: Am Dienstagnachmittag zog eine Regenfront über die Steiermark – vor allem den südlichen Teil des Bezirks Hartberg-Fürstenfeld erwischte es stark. Das Problem: „Durch den bereits aufgeweichten, nassen Boden der vergangenen Regenfälle konnte das Erdreich die erneuten Wassermengen nicht mehr vollständig aufnehmen“, berichtet der Bereichsfeuerwehrverband Hartberg.
Die Folge waren zahlreiche Überflutungen von Unterlungitz über Sebersdorf und Bad Waltersdorf bis nach Neudau-Neudauberg. Der erste Alarm ging um 13 Uhr ein, wenig später stand schon die B50 auf Höhe eines Baumarktes unter Wasser. Bis in die Abendstunden waren die Feuerwehrkräfte mit Pumparbeiten beschäftigt, weil zahlreiche Keller überflutet wurden.
Auch die Feuerwehr Burgau berichtet von heftigen Regenmengen in ihrer Gemeinde. „Bäche traten über die Ufer und überschwemmten Straßenzüge. Das Wasser setzte seinen Weg in Keller und Innenhöfe von Häusern fort“, heißt es im Bericht. Allein in diesem Bereich waren 80 Kräfte im Einsatz. Sie stapelten Sandsäcke, auch ein mobiler Hochwasserschutz wurde eingerichtet. Noch ist keine Entspannung in Sicht – auch für das verlängerte Wochenende sind wieder Regenfälle prognostiziert.
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