Feuerteufel gefilmt?

Zwölf E-Autos brannten: Radfahrer unter Verdacht

Niederösterreich
28.05.2024 15:17

Brandstiftung im Weinviertel! Ein Unbekannter steckte in der Nacht auf einem Firmenareal ein Dutzend E-Fahrzeuge in Brand und löste einen Großeinsatz für die Feuerwehr aus – wir berichteten. Einen Monat nach der Tat verfolgt die Polizei eine heiße Spur.

Erkennen kann man den Unbekannten auf den Videos zwar nicht. Aber aus der Auswertung von Überwachungskameras geht eindeutig hervor, dass in den Abendstunden des 24. April ein Mann mehrmals an dem Firmenareal in Eibesbrunn, Bezirk Mistelbach, vorbeifuhr. Zunächst radelte der Mann mit einem Kanister zum Tatort, auf dem Rückweg war der Gegenstand nicht mehr zu erkennen.

Auf Bildern einer Überwachungskamera ist der „Phantomradler“ auf dem Weg zum Tatort zu sehen. (Bild: Krone KREATIV/LPD NÖ)
Auf Bildern einer Überwachungskamera ist der „Phantomradler“ auf dem Weg zum Tatort zu sehen.

Nur Minuten später nahm der mutmaßliche Feuerteufel denselben Weg in Richtung des Firmenareals – blieb diesmal aber länger. Denn eineinhalb Stunden später schrillten kurz vor Mitternacht plötzlich die Alarmglocken. Auf dem Parkplatz standen zwölf E-Fahrzeuge in Flammen!

Brand brach aus, Radler flüchtete
Sechs Minuten später fuhr der Unbekannte dann erneut in die Fotofalle. Diesmal aber mit deutlich höherer Geschwindigkeit, was laut Polizei darauf hindeutet, dass er vom Tatort geflohen ist. Da die Aufnahmen von schlechter Qualität sind, wird das Video alleine wohl nicht zu dem Gesuchten führen. Die Fahnder erhoffen sich aber Hinweise aus der Bevölkerung. „Gut möglich, dass jemandem der nächtliche Radler verdächtig vorgekommen ist“, heißt es.

Dass der Brand vorsätzlich herbeigeführt worden war, stand für die Ermittler rasch fest. Der dadurch entstandene Sachschaden wird mit 460.000 Euro beziffert. Verletzte gab es bei dem Vorfall glücklicherweise keine.

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