Die Volksschulen Maxglan 1 und 2 in der Stadt Salzburg sollen zusammengelegt werden. Ausschlaggebend dafür ist laut Bildungsdirektion, dass eine Direktorin in Pension geht und sich niemand Geeigneter beworben habe. Kritik kommt von der Lehrervertretung.
Die beiden Volksschulen liegen Tür an Tür im selben Gebäude. Weil es jetzt Probleme bei der Nachbesetzung einer Direktion gab, wird eine Zusammenlegung angestrebt. Stadt und Bildungsdirektion beurteilen das positiv.
Ausschreibung wurde gestoppt
Die Lehrervertretung kritisiert, dass die Ausschreibung des Direktorsposten an der Volksschule 2 abgebrochen wurde. Toni Polivka, Vorsitzender der Gewerkschaft GÖD für Pflichtschullehrer: „Es hat für mich den Eindruck, dass bei der Bewerbung die politische Farbgebung wieder einmal nicht gepasst hat.“
Ob es rechtlich zulässig ist, ein bereits eingeleitetes Verfahren ohne Anhörung der dazu berufenen Kommission einfach abzubrechen, sei fraglich, so der Lehrervertreter. Und Christine Haslauer von der Salzburger Lehrervertretung SALVE befürchtet, dass die neue Riesenschule an administrative Grenzen stoßen wird.
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