Angie Harmon beißt vor Gericht gegen den Killer ihres Hundes zurück. Die Serien-Darstellerin hat sowohl Christopher Anthony Reid, als auch den Lebensmittel-Lieferdienst Instacart unter anderem wegen Hausfriedensbruchs und Fahrlässigkeit verklagt.
Laut der Klageschrift der 51-Jährigen war Reid unter falscher Identität – der einer älteren Dame namens Merle – auf ihr Grundstück gekommen und hatte auf Familienhund Oliver mit einer Pistole geschossen. Der Mischlingsrüde starb auf dem Weg zum Tierarzt.
Zuerst Essen geliefert, dann Hund erschossen
Harmon hatte die traurige Nachricht am 2. April auf Instagram verkündigt. Sie begann mit den Worten: „Zuerst hat ein Lieferdienst-Fahrer das Essen geliefert und dann unseren geliebten, süßen ,Ollie‘ einfach abgeknallt.“ Die Schauspielerin war zu diesem Zeitpunkt mit ihren Töchtern zu Hause, als sie die Schüsse und ein schreckliches Jaulen und Winseln hörte.
Vor der Tür lag „Ollie“ in einer Blutlache, Reid stand mit gezückter Pistole daneben. „Er hat uns danach wiederholt sogar mit: ,Ja, ich habe euren Köter erschossen‘ gequält.“
„Er hatte nicht einen Kratzer“
Harmon rief sofort die Polizei, die den Mann zur Rede stellte. Harmon: „Er hat behauptet, es sei Notwehr gewesen. Er hatte nicht einen Kratzer, eine Bisswunde am Körper oder auch selbst nur zerfetzte Kleidung.“ Doch die Polizei verzichtete auf eine Strafanzeige gegen den Fahrer, weil dessen Selbstverteidigungs-Behauptung nicht widerlegt werden konnte.
In einem weiteren Posting schoss Harmon scharf gegen den Mann, der „uns ,Ollie‘ genommen“ hat: „Ihre Handlung war abartig und unentschuldbar. Sie haben uns nicht nur ein geliebtes Mitglied unserer Familie genommen, Sie haben uns unsagbar traumatisiert. Der Fakt, dass jemand solch eine herzlose Tat vollbringen könnte, übersteigt meine Vorstellungskraft. Ich bin untröstlich, dass ich ihm nicht einmal auf Wiedersehen sagen konnte!“
Klage gegen Hunde-Killer und Lieferdienst
Harmons Anwälte behaupten nun in der Klage, dass Reid „kein legales Recht dazu hatte, das Grundstück zu betreten“ – weil dieser eine gefälschte Identität hatte. Sie werfen ihm dazu vor, „illegal eine Waffe mit auf das Anwesen der Klägerin gebracht und auf ihren Hund geschossen“ zu haben.
Dazu soll auch Instacart zur Rechenschaft gezogen werden, weil das Unternehmen „auf fahrlässige Weise das Ausliefern und deren Fahrer nicht überwacht haben“.
Harmon verlangt ein Schmerzensgeld und Schadensersatz von jeweils mindestens 25.000 Dollar. Die genaue Summe soll noch festgelegt werden.
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