So, 21. Oktober 2018

Täter auf der Flucht

02.10.2012 13:20

W: Zwei Verletzte bei Axt-Überfall auf Schmuckgeschäft

Drei Unbekannte haben am späten Dienstagvormittag im Wiener Bezirk Hernals einen Juwelier überfallen und die beiden Geschäftsinhaber im Alter von 45 und 52 Jahren mit Äxten verletzt. Die Täter rasten kurz darauf in einem Auto davon - laut Polizei vermutlich ohne Beute.

Die Täter hatten - in Sportkleidung, mit Sturmmasken getarnt und mit zwei Äxten bewaffnet - gegen 11 Uhr das Schmuckgeschäft in der Hernalser Hauptstraße 98 betreten. Die Inhaber, die sich zu diesem Zeitpunkt allein in dem Laden befanden, dürften von den Unbekannten umgehend mit den Äxten attackiert worden sein.

Das Trio flüchtete kurz darauf aus dem Geschäft, sprang in einen gestohlenen Audi A4 und raste davon. Eine Axt ließen die Täter im Laden zurück, die zweite bei ihrer Flucht durch den angrenzenden Gemeindebau im Hof (weiteres Bild), ebenso ihre Sturmmasken.

Blutende Kopfverletzung und Schnitt am Bauch
Ein Passant, der den Überfall bemerkt hatte, verständigte die Einsatzkräfte. Nach Angaben der Exekutive erlitt der 52-Jährige eine stark blutende Kopfverletzung, der 45-Jährige einen Schnitt am Bauch. Ronald Packert, Sprecher der Wiener Berufsrettung, stufte die beiden Männer aber lediglich als leicht verletzt ein. Die Verletzten wurden nach der Erstversorgung per Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht. Nach ambulanter Behandlung konnte der 45-Jährige wieder in das Juweliergeschäft zurückkehren.

Juwelier bereits mehrfach überfallen
Laut Polizeisprecherin Adina Mircioane sei nicht erkennbar, dass in dem Geschäft etwas geraubt worden war. In der Pezzlgasse, zwei Straßen vom Tatort entfernt, stießen die Beamten später auf den Fluchtwagen der drei Räuber. Der schwarze Audi war in der Nacht auf Dienstag im Bezirk Währing gestohlen worden.

Das Geschäft war bereits mehrfach Schauplatz von Überfällen gewesen, zuletzt am 25. Juli. Auch damals hatten die Täter mit einer Axt den Laden betreten und einen der Männer verletzt. Vor mehr als einem Jahr war einer der Geschäftspartner bei einem weiteren Überfall mit einer Pistole niedergeschlagen worden.

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