Grund zur Freude gibt es bei den Verantwortlichen der Raiffeisenbankengruppe Vorarlberg (RBV): Das Betriebsergebnis erreichte eine Höhe von 236,6 Millionen Euro.
Die Raiffeisenbankengruppe Vorarlberg (RBV) hat im Geschäftsjahr 2023 ein nach eigener Einschätzung „sehr gutes Ergebnis“ erzielt. Die Zahlen sprechen für sich: das Betriebsergebnis wurde von Vorstandsvorsitzendem Michael Alge (Bild) mit 236,6 Millionen Euro beziffert, ein Jahr zuvor waren es 123,4 Millionen Euro.
Ähnlich ist auch das Verhältnis beim Ergebnis nach Risiko (EGT): 176,2 stehen einem Jahr zuvor 94,4 Millionen Euro gegenüber. Auch das Ergebnis nach Steuern, der Jahresüberschuss, wurde innerhalb eines Jahres von 66,3 auf 134,6 Millionen Euro gesteigert.
Wie Alge berichtete, würden zwar weniger Privatkredite aufgenommen werden, doch gäbe es kaum Kunden, die ihre Kredite nicht mehr bedienen könnten. Die Stimmung sei wohl schlechter als die tatsächliche wirtschaftliche Lage, meinte er. Dennoch hoffe man auf und glaube an ein bald wieder sinkendes Zinsniveau – das würde den Kreditnehmern wieder mehr Spielraum geben.
Da Jungfamilien von den aktuell herrschenden Gegebenheiten am stärksten benachteiligt seien, wolle man diesen die Kreditaufnahme für Wohnimmobilien erleichtern, sagte Alge. Ab sofort gebe es bei Raiffeisen Kredite für Personen unter 40 Jahre, die mit einer fünfjährigen Fixzinsphase starteten. In diesen fünf Jahren gebe die Bank einen Zinsbonus von einem Prozent.
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