Auf Eis liegt – wegen der Turbulenzen innerhalb des Signa-Konzerns – derzeit die sogenannte Entwicklung des historischen Werftgeländes in Korneuburg. In einem offenen Brief sprechen sich Vertreter des Vereines „Brennpunkt Werft“ für die Ausarbeitung eines umwelt- und sozialverträglichen Projektes.
In einem offenen Brief thematisiert der Vorstand des Vereines „Brennpunkt Werft“ das heute. Harry deBoer, Regina Gruber, Elisabeth Kerschbaum, Andrea Mras und Karin Zalesak wenden sich an den Bürgermeister sowie alle Gemeinderäte: „Wir wollen keine zweite Signa. Die Werft darf jetzt nicht dem nächsten Immobilienspekulanten überlassen werden!“ Statt auf den nächsten „Entwickler“ und seine Wünsche zu warten, solle die Stadt jetzt ein Konzept erstellen, wie der Anteil des öffentlichen Eigentums in der Werft erhöht werden kann.
Stadt soll weitere Gründe kaufen
Denn die Stadt verfügt auf dem Areal bisher ebenso über Grundbesitz wie die Signa. Um jetzt weitere Areale „freizukaufen“, solle die Stadtgemeinde Budgetmittel zur Verfügung stellen. „Umwidmungen dürfen auch deshalb zurzeit nicht in Frage kommen“, heißt es. Gleichzeitig solle man erheben, welche Grundstücke für eine sanfte Entwicklung des Areals wichtig seien. Den „Brennpunkt Werft“-Aktivisten ist es in der derzeitigen Situation wichtig, einen „gemeinsamen Weg für die Zukunft des Areals“ auszuverhandeln.
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