Beitrag zu Klimaschutz

Biomasseheizwerk Steinebach wurde eröffnet

Vorarlberg
19.04.2024 17:25

F.M. Hämmerle setzt mit neuem Biomasseheizwerk auf nachhaltige Wärmeerzeugung. Dadurch spart das Dornbirner Unternehmen pro Jahr rund 1700 Tonnen CO2.

Nach nur neun Monaten Bauzeit ist das Heizwerk nun fertiggestellt. Das Dornbirner Immobilienunternehmen hat insgesamt rund neun Millionen Euro in den Bau des Biomasseheizwerks investiert und leistet damit einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz. F.M. Hämmerle wird nämlich in etwa 1700 Tonnen CO2 pro Jahr einsparen können – das entspricht jährlich rund 670.000 Litern Heizöl. „Wir können ab sofort einen Großteil unserer Wohn- und Geschäftsgebäude in Dornbirn unabhängig und mit umweltfreundlicher, CO2-neutraler Wärme versorgen. Damit haben wir die Weichen für eine verantwortungsvolle und nachhaltige Entwicklung unseres Unternehmens gestellt“, betont Tobias Forer-Pernthaler, Vorstand von F.M. Hämmerle.

Das Projekt kommt neben dem Unternehmen vor allem über 500 Wärmeabnehmern zugute. (Bild: Birgit Riedmann/F.M. Hämmerle)
Das Projekt kommt neben dem Unternehmen vor allem über 500 Wärmeabnehmern zugute.

Meilenstein für nachhaltige Energieversorgung
Dieses Projekt kommt nicht nur dem Unternehmen selbst zugute, sondern auch über 500 privaten und gewerblichen Abnehmern: Aktuell können 413 Haushalte und 141 Unternehmenseinheiten mit selbst erzeugter Wärme versorgt werden. Gut die Hälfte des benötigten Brennmaterials kommt aus dem eigenen Waldbestand. Der Rest wird von Partnern aus einem Umkreis von maximal 20 bis 30 Kilometern bezogen. Durch die Kooperation mit dem Dornbirner Energiewerk Ilg hat F.M. Hämmerle das eigene Biomassenetz auch gleich erweitert: So kann das Biomasseheizwerk Steinebach die Wärmeerzeugung im Sommer, wenn die Nachfrage geringer ist, einstellen und stattdessen Wärme von Ilg beziehen. Im Gegenzug werden im Winter bei erhöhtem Wärmebedarf die Abnehmer des Energiewerks Ilg zusätzlich versorgt. „Für unsere Stadt ist das ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zu einer immer nachhaltigeren Energieversorgung“, so Bürgermeisterin Andrea Kaufmann.

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