Schenkungen erweitern die Sammlungen im Krahuletzmuseum in Eggenburg um weitere Prunkstücke.
„Walter Gamerith, der von 1903 bis 1949 lebte, war sogar Mitglied des berühmten Wiener Künstlerhauses“, schildert Gerhard Dafert, Obmann der Krahuletz-Gesellschaft, die das gleichnamige Museum der Stadt hütet, mit gebotener Ehrfurcht vor dem großen Maler. Unter den geschenkten Gemälden befindet sich ein Selbstporträt des Künstlers sowie auch eines dessen blinden Bruders Bruno. Dieser war Pianist.
Insgesamt fünf Werke Gameriths befinden sich durch die Schenkung eines Gönners, der unbekannt bleiben will, nun in der Obhut des Kurators Norbert Schröckenfuchs, der sich ebenso über den wertvollen Zugang freut.
Neuer Schatz
Doch es gilt im geschichtlich außergewöhnlichen „Krahuletz“ noch mehr an besonderen Werken mit Eggenburg-Bezug, dem Sammlungsschwerpunkt, zu hüten. In Vertretung seiner verstorbenen Eltern Eva und Burghard Gaspar übergab deren Sohn, der Wirt Maximilian aus Straning, ein zusätzliches Gamerith-Konvolut sowie eine Zeichnung des Künstlers Fritz Eheim (1938 - 1981). Dafert betont, über jeden dieser und eventuell später von anderen Gönnern gestifteten (auch kleineren) Schätze unendlich dankbar zu sein.
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