Nach einigen Stimmungsdämpfern steht für Salzburg am Freitag das Auswärtsspiel beim LASK an. Trainer Gerhard Struber betont: „Wir haben gut trainiert und viel gesprochen.“ Doch nur ein Resultat kann den Bullen wirklich helfen: Ein voller Erfolg bei den Linzern, die noch dazu mit neuem Coach antreten.
Die Stimmung bei Meister Salzburg war schon einmal deutlich besser. Zu viel ist in den vergangenen elf Tagen vorgefallen. Nach dem 1:0-Coup gegen Sturm am Ostersonntag schwebten die Mozartstädter zunächst auf Wolke sieben. Nur um sich nach dem Aus im Cup-Halbfinale daheim gegen die Grazer (3:4) und dem mageren 1:1 gegen Rapid am Sonntag fast wie in der Hölle zu fühlen. In beiden Spielen ließ die Truppe von Trainer Gerhard Struber nicht zum ersten Mal in dieser Saison vieles vermissen.
Und auch nicht zum ersten Mal äußern viele Anhänger teils heftige Kritik am Verein. Zu allem Überdruss musste kürzlich auch noch „Samba-Rakete“ Fernando ihr vorzeitiges Saisonaus hinnehmen. Neben Maurits Kjaergaard (Oberschenkel) und Nicolas Capaldo (Knie) fallen damit zumindest drei Stammspieler fix aus. Ob Amar Dedic nach einer Knöchelverletzung wieder zum Einsatz kommt, ist noch fraglich.
Sieg als Wogenglätter
Alles in allem wirklich keine guten Vorzeichen für das Auswärtsspiel am Freitag (19.30, live auf Sky) in der Liga beim LASK. Der Tabellenvierte feuerte gestern Trainer Thomas Sageder. Sein Ex-Gegenüber Gerhard Struber hat unter der Woche viele Gespräche geführt, „um unsere Themen aus den vergangenen beiden Spielen bestmöglich aufzubereiten.“
Der Kuchler vertraut darauf, dass die neuerlichen Ausfälle adäquat ersetzt werden können. Was wichtig wäre. Denn eines ist sicher: Für Salzburg ist eine Reaktion auf die vergangenen Tage – also ein voller Erfolg in Linz – Pflicht! Sonst zeigt der Daumen am Stimmungsbarometer der Mozartstädter noch weiter nach unten. Und all das, obwohl die Bullen noch immer Tabellenführer sind.
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